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Allgemeines über die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

    Diese Störung wird innerhalb der ICD (International Classification of Diseases) im
    Bereich der psychischen- und Verhaltensstörungen (F00-99), spezieller bei den neurotischen,
    Belastungs- und somatoformen Störungen (F 40-F4cool thematisiert. Genauer nimmt die
    PTBS die Position F43.1 innerhalb dieser Klassifikation ein.

    Dieses Störungsbild wird durch ein sehr belastendes oder katastrophenhaftes Ereignis
    ausgelöst, dessen Verarbeitung gehemmt ist. (z.B. Naturkatastrophen, Kriegserlebnisse,
    Terrorismus, Entführung, Folter, Vergewaltigung, schwere Unfälle, körperliche Misshandlung,
    Gewalt in der Partnerschaft und sexueller Missbrauch). Die Dauer der jeweiligen Ereignisse,
    ist hierbei nicht entscheidend.

    Wie der Name schon sagt, ist dies eine Störung, die posttraumatisch, also nach einem
    traumatischen Erlebnis, auftritt. Die Zeit zwischen erlebten Trauma und Auftreten der
    ersten Symptome kann mehrere Wochen bis zu mehren Monate betragen. Der Verlauf ist
    von Person zu Person sehr unterschiedlich. Hierbei sind genetische Faktoren sowie die
    Persönlichkeit eines Menschen entscheidend, da sie das Auftreten, als auch den letztlichen
    Verlauf der Krankheit beeinflussen. Die Heilungschance ist in den meisten Fällen sehr gut.
    In wenigen Fällen kann durch eine Chronifizierung eine Persönlichkeitsstörung entwickelt
    werden.

    Symptome:

    • Flashbacks (ausgelöst durch Berührungen, Gerüche, Stichworte oder Plätze / äußere Umgebung uvm)
    • Vermeidungsverhalten gegenüber Situationen, die Erinnerungen hervorrufen könnten
    • plötzliche, dramatische Ausbrüche von Panik und /oder Aggressionen
    • wiederholte Alpträume des Erlebten
    • Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen
    • Teilnahmslosigkeit/ soziale Isolation
    • Schlafstörungen
    • Angst
    • Daueraufmerksamkeit (immer darauf gefasst sein, dass wieder etwas passieren könnte)
    • übermäßige Schreckhaftigkeit
    • Teilamnesie (Erinnerungen an Teile des traumatischen fehlen bzw. werden von der Psyche als Schutzmechanismus zurückgehalten -> hierbei können Ansätze zu einer dissoziativen Störung auftreten

    In Verbindung mit dieser Störung auftretende Störungen:

    • Suizidalität
    • SvV
    • Süchte
    • Angst- und Panikstörungen
    • Depressionen
    • Dissoziative Störungen

    (Quelle: anonym)
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